Franz Xaver Bodmaier
Ernährungsberater
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02. Januar 2012
Eine wärmende Suppe in der kalten Jahreszeit, was für eine Wohltat! Als Lagergemüse passen Roten Beete zur Saison und mit ihrer kräftigen Farbe setzen sie zudem einen willkommenen Akzent fürs Auge. Der Ingwer heizt so richtig ein, verwenden Sie soviel davon, wie Ihnen gut tut.
Zutaten: Rote Beete (F), Buchweizenmehl (F), Butter (E), Kardamom, ganz (M), kaltes Wasser (W), Zitronensaft (H), heißes Wasser (F), Butter (E), Ingwer, frisch (M), Salz (W), Zitronensaft (H)
Vorbereitung:
Rote Beete waschen, schälen und in Würfel schneiden. Kardamomkapseln öffnen und die Samen mörsern.
Zubereitung:
1. In einem heißen Topf (F) mit heißem Wasser (F) die Rote Beete (F) gar kochen, dann pürieren.
2. In einem zweiten Topf das Buchweizenmehl (F) leicht anrösten, die Butter (E) darin schmelzen und mit dem Mehl vermengen, dann Kardamom (M) zugeben. Vorsichtig etwas kaltes Wasser (W) einrühren bis alles schön sämig ist. Zitronensaft (H) und die pürierten Roten Beete (F) zugeben. Mit heißem Wasser (F) bis zur gewünschten Suppenmenge auffüllen.
3. Nochmals ein wenig Butter (E) dazu. Mit reichlich Ingwer (M), Salz (W) und Zitronensaft (H) würzen.
Legende: F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser, H=Holz
Tipp:
Ingwer wird am besten samt Schale mit einer Ingwerreibe aus Porzellan gerieben.
Wer die Suppe ganz fein haben möchte, kann die festen Bestandteile der Roten Beete absieben und nur den Saft verwenden.
14. November 2011
Ein weiteres Gluten und Laktose freies Gericht präsentiere ich Ihnen frei Haus - nur kochen dürfen Sie es selbst.
Polenta Pizza mit Champignon
Zutaten:
heißes Wasser (F), 300 g Polenta (E), (für ein Backblech), Wasserverhältnis 1:4, Galgant (M), Salz (W), Petersilie (H), Kurkuma (F), Paprika, mild (F), Olivenöl (E)
Belag:
Olivenöl (E), Champignon (E), Zwiebel (M), Muskatnuss (M), Sojasauce (W), Salz (W), Petersilie (H), frische Kräuter (F)
Vorbereitung:
Champignon säubern (Küchenrollenpapier) und klein schneiden. Zwiebeln schälen und ebenfalls klein schneiden. Kräuter waschen, trocknen und zerkleinern.
Zubereitung:
1. In einem Topf mit heißem Wasser (F) die Polenta unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Nach und nach Galgant (M), Salz (W), Petersilie (H), Kurkuma (F), Paprika (F) und Olivenöl (E) einrühren und köcheln lassen. Anschließend die Polenta gleichmäßig dick auf einem Blech verteilen und glatt streichen.
2. Belag: In einer Pfanne das Olivenöl (E) erhitzen und darin die Pilze (E) und die Zwiebeln (M) braten. Mit Muskatnuss (M), Sojasauce (W), Salz (W) und Petersilie (H) abschmecken. Den größeren Teil der Kräuter (F) unterrühren (sind keine frischen Kräuter zu Verfügung, wie z.B. Oregano, können diese getrocknet im Metallelement verwendet werden).
3. Die Zwiebel/Champignonmasse auf der Polenta verteilen und danach noch ca. 15 bis 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200 ° backen. Mit dem Rest der Kräuter oder frischer Petersilie bestreut servieren.
Legende: F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser, H=Holz
Geschmack pur gibt es nur von Mutter Natur. Darum verwende ich ausschließlich Zutaten aus ökologischem Landbau.
07. November 2011
Wie bereits angekündigt, gibt es in der Folge mehrere Rezepte, die Gluten- sowie Laktose frei sind. Da aktuell die Kürbisse frisch angeboten werden, hier eines meiner Lieblingsrezepte!
Kürbissuppe
Zutaten:
Sesamöl (E), Hokkaidokürbis (E), Chili (M), Salz (W), Zitronensaft (H), Zitronenschale (F), Kurkuma (F), heißes Wasser (F), Sesamöl (E), Berbere=äthiopische Gewürzmischung (M), Masala, z.B. Farben von Jaipur von Herbaria (M), Salz (W), Petersilie (H)
Vorbereitung:
Hokkaidokürbis waschen (Gemüsebürste), dann in ca. 2-3 cm breite Spalten schneiden, entkernen und dann in Würfel schneiden, Zitrone auspressen, etwas von der Schale (mit dem Weißem) abschneiden und in ganz kleine Stückchen schneiden.
Zubereitung:
1. In einem heißen Topf (F) das Sesamöl (E) erwärmen, Kürbisstücke (E) einrühren. Mit Chili (M) und) Bertram (M) würzen, etwas Salz (W) zugeben, danach Zitronensaft (H), Zitronenschale (F) und Kurkuma (F). Heißes Wasser (F) entsprechend der Suppenmenge auffüllen und so lange kochen, bis der Kürbis gar ist, danach pürieren.
2. Nochmals etwas Sesamöl (E) einrühren, dann mit Berbere (M), Masala (M), und Salz (W) abschmecken. Mit Petersilie (H) bestreut servieren.
Tipp:
beim Hokkaidokürbis kann die Schale mitgegessen werden!
Legende: F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser, H=Holz
27. September 2011
Äpfel gibt es momentan in Hülle und Fülle, manche sind "pur" frisch in den Mund einfach am besten. Manche Sorten (mehr die saueren) eignen sich hervorragend für einen leckeren Kuchen. Welche Vorlieben Sie haben weiß ich nicht, deshalb bekommen Sie eines meiner Lieblingsrezepte vorgestellt.
Apfelkuchen
(für 1 Backblech)

Schnell noch ein Foto, bevor er aufgegessen ist.
Zutaten:
ca. 800 - bis 1000 g Äpfel (je nach Blechgröße)
Für den Teig:
250 g Dinkelmehl (davon nach Belieben auch einen Vollkornanteil)
250 g Magerquark
220 g Butter
Zubereitung:
1. Das Mehl in eine große Schüssel geben. Die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und anschließend den Quark. Mit einem Rührgerät (Knethaken) alles gut vermengen bis es zusammenklumpt. Dann mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen (der Teig lässt sich besser verarbeiten, wenn er gut durchgekühlt ist).
2. Das Backblech einfetten und ca. zwei Drittel des Teiges auswallen (um ein Ankleben zu verhindern mit Mehl bestäuben), danach auf dem Blech auslegen.
3. Die Äpfel waschen, entkernen und nach Belieben in Stückchen oder Scheiben schneiden oder mit einer Küchenmaschine zerkleinern. Gleichmäßig auf dem Blech verteilen.
4. Den restlichen Teil des Teiges ebenfalls auswallen in Streifen schneiden und gitterförmig über die Äpfel legen.
5. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 35 bis 45 Minuten goldbraun backen.
Variante:
Die Äpfel mit Vollrohrzucker und geraspelten Nüssen und/oder Kokosflocken, Zimt . . . vermengen.
Geschmack pur gibt es nur von Mutter Natur, deshalb verwende ich nur Zutaten aus ökologischem Landbau.
23. Januar 2012
Kennen Sie Steckrüben? Mein Bestreben möglichst saisonale Lebensmittel zu verwenden, brachten mich auf die Idee Steckrüben zu kaufen. Und was tun damit?
Ganz einfach, braten Sie die in Scheiben geschittenen und geschälten Steckrüben einfach in Öl in einer Pfanne heraus. Mit etwas Galgant, Salz, Zitronensaft und Kurkuma gewürzt - fertig! Sie könnten die Steckrübenscheiben natürlich auch panieren oder andere Gewürzen verwenden oder … lassen Sie Ihrer Fantasie einfach freien Lauf und probieren Sie aus wonach Ihr Gaumen verlangt.
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