Rundum Gesund

Franz Bodmaier
Franz Xaver Bodmaier
Ernährungsberater




Spruch der Woche:

15. März 2010

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, nach draußen in die Welt tragen, geschehen Wunder.

Henry David Thoreau

 

Übrigens: am Mittwoch, 17.3. und am Donnerstag, 25.3. finden in Fischbachau Kochkurse zum Thema Fünf Elemente Küche statt!

 

Rezept der Woche: Misosuppe

01. März 2010

Gewürze aus Fernost bereichern unsere Speisen seit Jahrhunderten und sind nicht mehr wegzudenken. Weil Geschmack und Bekömmlichkeit der Nahrung mit der Verwendung von Gewürzen sich so vorteilhaft auf unseren Organismus und schließlich dem ganzen Wohlbefinden auswirkt, tritt der Aspekt regionaler Lebensmittel hierbei in den Hintergrund.
Miso ist ein Würzmittel, das noch nicht sehr verbreitet ist, aber aufgrund seiner Qualitäten durchaus verdient, sich neben Pfeffer oder Curry zu etablieren. Es kommt aus Japan und ist dort eines der meist verwendesten Lebensmittel. Misosuppe ist ein ideales Frühstück (natürlich ist Misosuppe zu jeder Tageszeit ein Gewinn) und kann als komplette Mahlzeit betrachtet werden, Miso wird sehr leicht aufgenommen, was gerade am Morgen den Start in den Tag erleichert. Lebenswichtige Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe versorgen den Körper mit allem was er braucht und die Darmflora wird begünstigt.
Und so einfach ist die Zubereitung:

In einen Topf mit heißem Wasser ganz fein geschnittenes Gemüse geben und dieses gar kochen. Etwas Galgant oder Pfeffer zugeben. Die Suppe vom Herd nehmen und dann das Miso einrühren.  Es sollte nicht mitgekocht werden, da sonst wertvolle Inhaltstoffe verloren gehen. 1 EL auf einen Liter Suppe sollte ausreichen. Salzen ist u.U. nicht mehr nötig, da in Miso bereits Meersalz enthalten ist. Es folgt etwas Petersilie, Kurkuma und Ghee. Mit frischem Schnittlauch servieren.
Bei wem es morgens ganz schnell gehen muss, der kann sich die Suppe bereits am Vorabend zubereiten und morgens nur noch auf die gewünschte Esstemperatur erwärmen.

 

Tipp der Woche: P. Jentschura Produkte

22. Februar 2010

Peter Jentschura hat zusammen mit Josef Lohkämper in Jahrzehnte langer Forschungsarbeit auf dem Gebiet Säure-Basen-Haushalt Produkte entwickelt, die ich Ihnen aus eigener langjähriger Erfahrung wärmstens empfehlen kann.

Eines davon möchte ich heute vorstellen: Wurzelkraft
Wurzelkraft ist ein Vitalstoffpräparat aus 100 verschiedenen Pflanzen und enthält hochkonzentriert essentielle Amino- und Fettsäuren, Mineralstoffe, Vitamine, bioaktive Substanzen, Enzyme und zahlreiche weitere wertvolle Pflanzenstoffe.

Als Ausdauersportler nehme ich Wurzelkraft regelmäßig, es beugt einer Übersäuerung vor (kein Muskelkater) und unterstützt die Regeneration vortrefflich. Wurzelkraft ist überall wo besondere Anforderungen an den Körper gestellt werden sehr hilfreich. Sei es für Kinder im Wachstum, Stress bei schulischen Anforderungen, zur Rekonvaleszenz nach Krankheiten und vor allem während aller Art Entschlackungs- und Entsäuerungsmaßnahmen.

 

Spruch der Woche: Lebe im Augenblick!

08. Februar 2010

"Lebe im Augenblick", was bedeutet das überhaupt? Für mich ist es das völlige Gewahrsein im Hier und Jetzt, sich seiner Selbst bewusst sein, wie es so schön heisst.
Konkret: was denke ich gerade, was nehme ich durch meine Sinne wahr, wie fühle ich mich und warum bin ich in diesem jetzigen Gemütszustand. Bei genauer Betrachtung der Situation stelle ich fest, dass es da verschiedene Qualitäten des "Ist-Zustandes" gibt. Jede Art von Gefühlsregungen, positiv oder negativ, deuten immer auf ein Verlassen der Gegenwärtigkeit hin, denn sie sind immer mit Gedanken an Vergangenem oder Zukünftigen und dessen Beurteilung geknüpft. Gelingt es, nicht zu denken, nicht zu be- oder verurteilen irgendwelcher Umstände, dann stellt sich innerer Friede ein, Ruhe. Dieses Gewahrsein darf nicht mit Gleichgültigkeit im Sinne von "dann ist eh alles egal" verwechselt werden.

 

Rezept der Woche: Polenta-”Pizza” mit Zwiebel-Champignon

01. Februar 2010

Zutaten:
E   Polenta, 400 g für ein Blech, Wasserverhältnis 1:4 oder etwas weniger
M  Galgant
W  Salz
H   Petersiie
F   Kurkuma
F   Rosenpaprika
E   Butter

E   Olivenöl
E   Champignon
M/E  Zwiebel
M   Muskatnuss
W  Sojasauce
W  Salz
H   Petersilie
F   frische Kräuter

Vorbereitung:
Pilze säubern und klein schneiden. Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Kräuter waschen, trocknen und zerkleinern.

Zubereitung:
1. In einem  Topf mit heißem Wasser (F) die Polenta unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Nach und nach Galgant (M), Salz (W), Petersilie (H), Kurkuma (F), Rosenpaprika (F) und Butter (E) einrühren und dann einige Minuten köcheln lassen. Anschließend die Polenta gleichmäßig dick auf einem Blech verteilen und glatt streichen.

2. In einer Pfanne das Olivenöl (E) erhitzen und darin die Pilze (E) und die Zwiebeln (M/E) braten. Würzen mit Muskatnuss (M), Sojasauce (W), Salz (W) und Petersilie (H). Den größeren Teil der Kräuter (F) unterrühren (sind keine frischen Kräuter zu Verfügung, wie z.B. Oregano, können diese getrocknet im Metallelement verwendet werden).

3. Die Zwiebel/Champignonmasse auf der Polenta verteilen und danach noch ca. 15 bis 20 Minuten im vorgeheiztem Backofen bei 200 ° backen. Mit dem Rest der Kräuter oder frischer Petersilie bestreut servieren.