Rundum Gesund

Franz Bodmaier
Franz Xaver Bodmaier
Ernährungsberater




Tipp der Woche: Hinspüren

16. August 2010

Es gibt so viele widersprüchliche Meinungen zum Thema gesunde Ernährung, wie soll man da noch wissen, was wirklich gesund ist?

Mein Tipp dazu ist ausprobieren und hinspüren! 

Dazu ein aktuelles Beispiel von letzter Woche. Manchmal habe ich Lust auf Salzkartoffeln, Butter, Käse und Brot. Zum Abendessen und in dieser Kombination keine leichte Kost. Die Folge war dementsprechend "schwerwiegend" im Magen gelegen und der Schlaf nicht besonders.
Tags darauf aß ich Reis mit Gemüs
e. Obwohl genauso satt wie am Vorabend, spürte ich weder eine (ungute) Fülle im Bauch, noch war mein Schlaf beeinträchtigt.

Ein befriedigendes Sättigungsgefühl im Vergleich zu einem unguten Völlegefühl mit Unwohlsein ist nur ein Beispiel, wie sich die Nahrung auswirkt. Ich möchte Sie ermuntern, alles mögliche auszuprobieren - verschiedene Qualitäten von Lebensmitteln, Temperaturunterschiede, Kombinationen von verschiedener Nahrung, die Tageszeitliche Einnahme variieren usw.

Und wenn Sie das herausgefunden haben, was gut tut, dann wissen Sie auch was gesund ist. Aber Vorsicht und ehrlich sein, nicht alles was schmeckt ist automatisch gesund!

 

 

Tipp der Woche: Wasserqualität

19. Juli 2010

Wasser ist und bleibt unsere Lebensgrundlage Nummer eins. Wir schenken unseren Lebensmitteln zurecht und immer mehr große Beachtung und das ist gut so. Aber wie steht es um unsere Wasserqualität?

Sicherlich gibt es eine Trinkwasserverordnung und den Glauben daran, dass das was aus der Leitung kommt auch in Ordnung ist.
Wenn es denn so wäre, warum trinken dann nicht alle Leitungswasser? Es gibt viele Faktoren, die die Wasserqualität beeinflussen, negativ beeinflussen. Allen voran die Verunreinigung mit unseren Umweltgiften - Schwermetalle, Medikamente, chemische Verbindungen …. , nicht zu vergessen auch die Beschaffenheit der Wasserleitungen, der hohe Druck mit dem das Wasser befördert wird usw.

In früheren Zeiten waren Brunnenvergiter die schlimmsten Verbrecher, heute gibt es Grenzwerte, die bestimmen, wieviel Gift sich im Wasser befinden darf! Ist das beruhigend? Reicht das um unsere Gesunheit zu schützen? Vor allem, wenn man weiß, dass diese Grenzwerte beliebig (nach oben) festgelegt werden, damit alles "im grünen Bereich" bleibt.

Mich befriedigt das nicht wirklich, deshalb bin ich gerade dabei mein Trinkwasser untersuchen zu lassen. Anhand des Ergebnisses folgen die weiteren Entscheidungen. Natürlich mache ich mir Gedanken, wie es denn dazu kommt, dass das Wasser heutzutage vielerorts eigentlich nicht mehr genießbar ist.
Ich, jeder Einzelne hat seinen Anteil daran. Durch unser Konsumverhalten und unseren Lebensstil!
Und deshalb liegt hier die größte Möglichkeit für jeden Einzelnen, sich darüber Gedanken zu machen und entsprechend zu handeln. Abschließend ein paar Anregungen dazu.

Was verwende ich an Waschmitteln, Putzmitteln, Shampoos, Unkrautvernichtungsmittel, Dünger, Farben und Lacke? Welche Materialien sind natürlich, welche nicht? Wie wird konventionelle Baumwolle hergestellt?  Was passiert mit dem Reifenabrieb von Fahrzeugen, dem Bremsstaub, dem Streusalz …, ist es wirklich nötig, die 500 m zum Bäcker oder zum Kindergarten mit dem Auto zu fahren? ….., packens wir an, es gibt viel zu tun!

 

 

 

 

Tipp der Woche: Kochen nach Rezept - Kochen nach “Gefühl”

07. Juni 2010

Vielleicht machen Sie es eh schon, dass Sie kein Rezept so stehen lassen wie es ist und Ihre persönliche Note mit rein geben, abändern, Ihren Bedürfnissen anpassen.

Genau so sollte es sein, denn nichts ist so individuell wie das momentane Befinden. Dem sollte mit jedem Gericht Rechnung getragen werden, um den optimalen Nutzen aus der Speise zu ziehen. Nehmen ein Rezept als Anregung, Ideengeber und machen Sie "Ihr" Gericht daraus.


Tipp der Woche: Kräutervielfalt

26. April 2010

Letztes Jahr verwirklichte ich einen lang ersehnten Wunsch: Ich habe mir eine Kräuterspirale angelegt. Über 20 verschiedene Kräuter haben ihren Platz darauf gefunden und im Nu ist alles gewachsen. Der tägliche Bedarf wurde mehr als zufrieden gestellt und vor allem wurden die Speisen noch wohlschmeckender und bekömmlicher.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, mit Kräutern Ihr Essen  zu verfeinern und die "Quelle" vor Ort sein soll, dann zögern Sie nicht lange. Tun Sie es - es lohnt sich! Möglichkeiten gibt es verschiedene: Kräutergarten, Kräuterspirale oder wenn nicht viel Platz vorhanden ist, können die Kräuter auch in Töpfen auf Balkon oder Fensterbank gestellt werden.  Tipps zum Thema finden Sie in Büchern oder Internet.
Gerne gebe ich Ihnen auch meine Erfahrungen weiter.

 

Tipp der Woche: “Grüner Strom”

22. März 2010

Die Frage nach einer "sicheren" Entsorgung (z.B. in Gorleben) für Atommüll war dieser Tage wieder im Gespräch und rief sofort Protestaktionen auf den Plan. Radioaktivität, oder z.B. auch der Gebrauch einer Mikrowelle werden nicht unmittelbar mit spürbarer Beeinträchtigung der Gesundheit wahrgenommen und mir scheint es, dass das der Grund ist, warum die meisten Menschen deshalb darin keine Gefahr sehen. Trotzdem möchte niemand freiwillig neben einem dieser Monsterkraftwerke, wie es die Atomkraftwerke darstellen, wohnen. Ist das nicht komisch?

Meine Frau und Ich sind bestrebt das Leben so einzurichten, dass möglichst wenig an Energie verbraucht oder gar verschwendet wird. Beim Stromverbrauch achten wir darauf, dass Geräte wie Stereoanlage oder Computer nicht auf Standby laufen, Fernseher gibt es keinen (welch ein Segen) usw.

Für mich ist Atomkraft eine potentielle Gefahr für Mensch und Natur (Tschernobyl hat es gezeigt) und ich glaube, dass genügend Strom auch ohne Atomstrom erzeugt werden kann. Jeder verantwortungsvolle Verbraucher kann dazu seinen Beitrag leisten, dass nicht mmer noch mehr Energie verbraucht wird (und das ohne Einschränkung der Lebensqualität!)

Genau vor einem Jahr haben wir den Stromanbieter gewechselt und sind von EON zu den Elektrizitätswerken Schönau gegangen. Die guten Erfahrungen damit (nicht nur für das Gewissen) möchte ich an dieser Stelle gerne weitergeben und alle die in ähnlicher Weise denken, ermutigen ein Zeichen zu setzen und ebenso zu handeln. Setzen Sie auch ein Zeichen für eine lebenswerte Zukunft ohne Angst vor einer nicht berechenbaren Risikotechnologie und einer verseuchten Erde.