Rundum Gesund


Franz Xaver Bodmaier
Ernährungsberater




Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Für 365 heitere und gesunde Tage

Sonntag, 24. Dezember 2017

… wünsche ich mir …


   dass alle Menschen sich ihrer wahren Bestimmung
   bewusst werden

   ein freudiges Miteinader zwischen allen Völkern

   dass die Gaben unserer Erde dankbar angenommen
   werden

   dass Jeder sich nur so viel nimmt, wie er wirklich braucht

   jeden Tag einem lächelndem Gesicht zu begegnen
    (es dürfen auch mehr sein und vor allem auch im eigenen Spiegelbild)

   Wohlwollen in allem Tun

   dass wir lernen Selbstverantwortung zu übernehmen

   einen achtsamen Umgang mit der Natur, den Tieren
   und Pflanzen

Frieden in meinem Herzen
und auf der ganzen Welt!

  

Ökologischer Fußabdruck

Montag, 06. November 2017

Ölologischer Fußabdruck bedeutet laut Wikipedia:  "Die Fläche auf der Erde, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter den heutigen Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion von Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie benötigt werden, aber z. B. auch zur Entsorgung von Müll oder zum Binden des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlenstoffdioxids.

Der ölologische Fußabdruck drückt also unser Konsumverhalten in Beziehung zu unseren vorhandenen Bodenschätzen auf der Erde aus. Wer sich damit schon einmal beschäftigt hat, weiß, dass wir in der westlichen Welt weit über unsere Verhältnisse Leben. Geradeheraus ausgedrückt: Wir verbrauchen (verschwenden) wesentlich mehr Energie und Ressourcen als wir es uns leisten können. Würden alle so konsumieren wie wir, bräuchten wir etwa 3 Erden! 

Auf wessen Kosten geht das? 
Welche Konsequenzen hat das?
Was können wir tun, um dem entgegenzuwirken?

Auf wessen Kosten wir im Überfluss leben und welche Konsequenzen dies hat ist offensichtlich, aber …
Die dritte Welt, die so genannnten Entwicklungsländer (fragt sich wohin wir uns entwickelt haben) werden seit ihrer Entdeckung gnadenlos ausgebeutet uns sind meines Erachtens die Hauptleidtragenden. Regenwaldabholzung, Aussterben von Tierarten, Vertreibung und/oder Ermordung der Bevölkerung vor Ort, usw. usw. sind an der Tagesordnung und es wird immer schlimmer. Wir wissen das alles und trotzdem bewegt es kaum jemanden zu einer Verhaltensänderung.

Eine Verhaltensänderung ist aber zwingend notwendig, falls wir unseren Kindern eine lebenswerte Zukunkft sichern wollen und der globalen Zerstörung unserer Erde, die nun einmal unser aller Lebensraum ist, Einhalt zu gebieten. 

Was kann "man" – jeder Einzelne von uns – für eine lebensbejahende Entwicklung tun?
Sich der Ursachen bewusst werden, z.B. dem irrsinnigen Wirtschaftswachstumszwang (dahinter steht wiederum die Geldwirtschaft, das Zinssystem) zu entsagen. Wer meint das geht nicht oder Angst hat sein Lebensstil wird drastisch eingeschränkt, dem rate ich zum Abschluss meiner Ausführungen zu einem Buch. Es ist ein kleiner Schritt, aber wenn viele einen kleinen Schritt machen, wird sich viel bewegen.

Buchtipp:

Scan 2

 

 

Mindestens haltbar bis …

Dienstag, 18. Juli 2017

Allein in Deutschland landen jedes Jahr rund 18,4 Millionen Tonnen an Nahrung im Müll, das sind 313 Kilo essbare Nahrungsmittel pro Sekunde! Der Großteil davon ist weder verdorben noch ungenießbar, sondern noch völlig in Ordnung und zum Teil in Originalverpackung. Diese Zahlen stammen aus dem Jahre 2015. 

"Mindestens haltbar bis" trägt zu dieser Verschwendung auch bei, denn wir sind so "trainiert", dass wir automatisch glauben, ein Lebensmittel ist nach diesem ominösen Datum von einem Tag auf dem anderen verdorben. Ein groteskes Beispiel: Salz, Millionen Jahre in der Erde unbedenklich, wird verderblich, nur weil Vorschriften eingehalten werden müssen, jedem Lebensmittel ein Verfallsdatum aufzudrücken.

Die Lösung: Als erstens sich bewusst sein, dass "mindestens haltbar bis" bedeutet, dass Lebensmittel über das Datum hinaus gut sind, Frischware weniger lang, Trockenware durchaus ein Jahr oder mehr! Nur so viele Lebensmittel kaufen, wie wirklich benötigt werden und sich nicht von Sonderangeboten verleiten lassen, zuviel zu kaufen. Die richtige Lagerung ist auch sehr wichtig und, so mache ich es, wenn ich in den Kühlschrank schaue, die Lebensmittel (vor allem beim Gemüse) verwenden, die zuerst verderben könnten.

 

Advent, „die staade Zeit“

Montag, 05. Dezember 2016

In unseren Breiten wird die Adventszeit auch die "staade Zeit" benannt. Das kommt wohl unter anderem daher, dass es früher von der Kirche aus verboten war aufwändig zu feiern und zu tanzen. Früher gab es auch kein elektrisches Licht und zwangsläufig in der dunkelsten (kürzeste Tage) Jahreszeit weniger Aktivitäten. Auf dem Land liegen die Felder brach und wenn man durch eine frische Schneelandschaft spaziert werden Geräusche tatsächlich gemildert. 

Heute ist vieles anders und "staad" (leise, ruhig) ist es schon lange nicht mehr. Der Schnee bleibt aus, Geschäftsleute freuen sich, angeheizt durch eine nimmer endende Werbekampagne, auf die umsatzkräftigsten Wochen vor Weihnachten. Gab es früher ein paar wenige Weihnachtsmärkte, so hat heute jedes Provinzdorf seinen eigenen und da darf man natürlich keinen versäumen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass gerade in der Adventszeit bei vielen der Terminkalender besonders voll ist, sei es von Firmenfesten, Schulveranstaltungen oder sonstigen unverzichtbaren "Events", wie man heutzutage zu sagen pflegt.

Muss man wirklich all das mitmachen? Das zu entscheiden liegt jedem zu seiner freien Entscheidung.

Der Mensch hat einen freien Willen. Das unterscheidet uns von allen anderen Spezies auf dieser Erde. In wie weit wir das im Einzelnen bewusst war nehmen und auch nutzen, steht auf einem anderen Blatt Papier. 

"Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es"! Und, manchmal ist das "Nichtstun", gerade dieser Tage, der größte Segen. Wenn das immer mehr Menschen beherzigen, dann wird der Advent, die Wochen vor Weihnachten, wirklich wieder zur "staaden, besinnlichen und aufbauenden Zeit" im ursprünglichen Sinn.

 

 

Buchtipp: Die Antwort auf das Böse

Montag, 10. Oktober 2016

Es vergehen keine Nachrichten, sei es Fernsehen, im Radio oder in Zeitungsberichten, wo nicht dem "Bösen" der Kampf angesagt wird. Ich finde das schrecklich und hatte immer schon das Gefühl, dass damit mehr "Böses" geschürt wird, als das Gegenteil der Fall ist.

Als ich das Buch von Omraam Mikhael Aivanhov gelesen habe, wurde mir mein Gefühl bestätigt, aber lesen sie selbst.

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