Rundum Gesund


Franz Xaver Bodmaier
Ernährungsberater




Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

„Made in China“

Dienstag, 17. Juli 2018

Leben wir in einer zivilisierten Welt? Uns geht es auf jeden Fall ziemlich gut
im westlichen Europa und ein Grund dafür ist, dass in fernen Ländern nach
wie vor einheimische Völker vertrieben, unterdrückt, gefoltert und getötet
werden, sowie Raubbau an Rohstoffen getrieben wird.

Beinahe 70 Jahre ist es her, dass China, das bis dahin unabhängige Tibet
überfallen hat (siehe Text unten stehend). Bis heute wagt es niemand sich
dagegen aufzulehnen. Man will sich ja wirtschaftliche Vorteile nicht
verscherzen.

Ich persönlich finde das sehr sehr traurig. Was kann ich machen um etwas
zum Positiven zu verändern? Ich verzichte auf Produkte "Made in Chine".
Das ist gar nicht so einfach und wenn man doch Alternativen findet
(vor allem im Bereich Elektrogeräte), dann zahlt man gut und gerne den
doppelten Preis (warum wohl?).

Seit Jahren unterstützen meine Frau und ich "Campain for Tibet". Es wäre
schön, wenn mehr und mehr Menschen sich dafür einsetzen, dass
Menschrechtsverletzungen und der Raubbau in Tibet aufhören. Mit unserem
Konsumverhalten haben wir große Macht. Je mehr mitmachen, um so
schneller können wir etwas bewegen. Machen Sie mit!

Tibet ein Teil Chinas ?


Tibet ein Teil Chinas ? Im Jahre 1949 wurde das bis dahin souveräne Tibet von der Volksrepublik China besetzt und zwei Jahre später annektiert. Tibet war zu diesem Zeitpunkt ein nach dem Völkerrecht souveräner Staat mit eigenem Staatsvolk, Staatsgewalt, Staatsgebiet und eigener Währung. Ohne eine Chance gegen die chinesische Armee und mangels Unterstützung aus dem Ausland, versuchten die Tibeter zunächst, zu einem Arrangement mit den Besatzern zu kommen, die ihnen Autonomie und Religionsfreiheit versprachen, sich in Wirklichkeit aber an keinerlei Abkommen hielten.

 

 

 

 

Im Gegenteil, ihre Unterdrückungsmaßnahmen wurden immer schärfer und führten in der tibetischen Bevölkerung zu wachsendem Widerstand, der schließlich am 10. März 1959 in einem Aufstand in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, seinen tragischen Höhepunkt fand. Nach offiziellen chinesischen Angaben kamen dabei 87.000 Tibeter ums Leben. Die tatsächlichen Zahlen dürften um ein Vielfaches darüber liegen.

Seither herrschen Willkür, Folter sowie politische, religiöse und kulturelle Unterdrückung. Die chinesischen Machthaber vernichteten durch rücksichtslose Zwangskollektivierung die traditionelle Lebensgrundlage der Bauern und Nomaden. Sie zerstörten über 6000 Klöster, Tempel und historische Bauten, die Zentren der tibetischen Kultur und Religion. Mehr als 1 Million Tibeter verloren infolge der chinesischen Militärherrschaft durch Hunger, Hinrichtung, Folter, Terror und Selbstmord ihr Leben.

Die Internationale Juristenkommission kam zu dem Schluss, dass sich die VR China des "bösartigsten Verbrechens, dessen eine Nation angeklagt werden kann, nämlich der Vernichtung eines ganzen Volkes", schuldig gemacht habe. Die Massenansiedlung von Chinesen in Tibet sowie Zwangssterilisationen und -abtreibungen an Tibeterinnen stellen eine weitere Bedrohung für das Überleben des tibetischen Volkes dar. Diese unmenschliche Politik wird die Tibeter in naher Zukunft zu einer Minderheit im eigenen Land machen und zum Verlust ihrer nationalen Identität und Kultur führen. 

Fünf Elemente Kochkurs 14. März

Montag, 05. März 2018

Am Mittwoch, den 14. März, von 18:30 bis 22 Uhr besteht die Möglichkeit die Fünf Elemente Küche kennen zu lernen. Das Thema lautet Entschlacken und Entsäuern. 

Anmeldung: VHS Bad Tölz, Tel. 08041 9377

Für 365 heitere und gesunde Tage

Sonntag, 24. Dezember 2017

… wünsche ich mir …


   dass alle Menschen sich ihrer wahren Bestimmung
   bewusst werden

   ein freudiges Miteinader zwischen allen Völkern

   dass die Gaben unserer Erde dankbar angenommen
   werden

   dass Jeder sich nur so viel nimmt, wie er wirklich braucht

   jeden Tag einem lächelndem Gesicht zu begegnen
    (es dürfen auch mehr sein und vor allem auch im eigenen Spiegelbild)

   Wohlwollen in allem Tun

   dass wir lernen Selbstverantwortung zu übernehmen

   einen achtsamen Umgang mit der Natur, den Tieren
   und Pflanzen

Frieden in meinem Herzen
und auf der ganzen Welt!

  

Ökologischer Fußabdruck

Montag, 06. November 2017

Ölologischer Fußabdruck bedeutet laut Wikipedia:  "Die Fläche auf der Erde, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter den heutigen Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion von Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie benötigt werden, aber z. B. auch zur Entsorgung von Müll oder zum Binden des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlenstoffdioxids.

Der ölologische Fußabdruck drückt also unser Konsumverhalten in Beziehung zu unseren vorhandenen Bodenschätzen auf der Erde aus. Wer sich damit schon einmal beschäftigt hat, weiß, dass wir in der westlichen Welt weit über unsere Verhältnisse Leben. Geradeheraus ausgedrückt: Wir verbrauchen (verschwenden) wesentlich mehr Energie und Ressourcen als wir es uns leisten können. Würden alle so konsumieren wie wir, bräuchten wir etwa 3 Erden! 

Auf wessen Kosten geht das? 
Welche Konsequenzen hat das?
Was können wir tun, um dem entgegenzuwirken?

Auf wessen Kosten wir im Überfluss leben und welche Konsequenzen dies hat ist offensichtlich, aber …
Die dritte Welt, die so genannnten Entwicklungsländer (fragt sich wohin wir uns entwickelt haben) werden seit ihrer Entdeckung gnadenlos ausgebeutet uns sind meines Erachtens die Hauptleidtragenden. Regenwaldabholzung, Aussterben von Tierarten, Vertreibung und/oder Ermordung der Bevölkerung vor Ort, usw. usw. sind an der Tagesordnung und es wird immer schlimmer. Wir wissen das alles und trotzdem bewegt es kaum jemanden zu einer Verhaltensänderung.

Eine Verhaltensänderung ist aber zwingend notwendig, falls wir unseren Kindern eine lebenswerte Zukunkft sichern wollen und der globalen Zerstörung unserer Erde, die nun einmal unser aller Lebensraum ist, Einhalt zu gebieten. 

Was kann "man" – jeder Einzelne von uns – für eine lebensbejahende Entwicklung tun?
Sich der Ursachen bewusst werden, z.B. dem irrsinnigen Wirtschaftswachstumszwang (dahinter steht wiederum die Geldwirtschaft, das Zinssystem) zu entsagen. Wer meint das geht nicht oder Angst hat sein Lebensstil wird drastisch eingeschränkt, dem rate ich zum Abschluss meiner Ausführungen zu einem Buch. Es ist ein kleiner Schritt, aber wenn viele einen kleinen Schritt machen, wird sich viel bewegen.

Buchtipp:

Scan 2

 

 

Mindestens haltbar bis …

Dienstag, 18. Juli 2017

Allein in Deutschland landen jedes Jahr rund 18,4 Millionen Tonnen an Nahrung im Müll, das sind 313 Kilo essbare Nahrungsmittel pro Sekunde! Der Großteil davon ist weder verdorben noch ungenießbar, sondern noch völlig in Ordnung und zum Teil in Originalverpackung. Diese Zahlen stammen aus dem Jahre 2015. 

"Mindestens haltbar bis" trägt zu dieser Verschwendung auch bei, denn wir sind so "trainiert", dass wir automatisch glauben, ein Lebensmittel ist nach diesem ominösen Datum von einem Tag auf dem anderen verdorben. Ein groteskes Beispiel: Salz, Millionen Jahre in der Erde unbedenklich, wird verderblich, nur weil Vorschriften eingehalten werden müssen, jedem Lebensmittel ein Verfallsdatum aufzudrücken.

Die Lösung: Als erstens sich bewusst sein, dass "mindestens haltbar bis" bedeutet, dass Lebensmittel über das Datum hinaus gut sind, Frischware weniger lang, Trockenware durchaus ein Jahr oder mehr! Nur so viele Lebensmittel kaufen, wie wirklich benötigt werden und sich nicht von Sonderangeboten verleiten lassen, zuviel zu kaufen. Die richtige Lagerung ist auch sehr wichtig und, so mache ich es, wenn ich in den Kühlschrank schaue, die Lebensmittel (vor allem beim Gemüse) verwenden, die zuerst verderben könnten.