Franz Xaver Bodmaier
Ernährungsberater
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Archiv für die Kategorie ‘Rezept der Woche’
Montag, 25. Juni 2012
Mir ist selbst gebackener Kuchen am allerliebsten (da weiß man, was man hat!). Lust großen Aufwand dazu zu betreiben habe ich meist weniger? Das nachfolgende Rezept ist deswegen genial, da die Kekse sehr schnell gemacht sind und zudem die Möglichkeit besteht nach Lust und Laune "eigene Vorlieben" zu verarbeiten.
Zutaten:
Grundrezept:
450 g Mehl,
davon 2/3 Vollkornmehl Dinkel und/oder Kamut, 1/3 feines Dinkelmehl
250 g weiche Butter
1 Pkg. Backpulver
150 g Vollrohrzucker
Zutatenvariationen*:
2 EL Lebkuchengewürz
2-3 EL Fenchelsamen**
1 TL Kardamom
Kakao, Schokostückchen oder Carob
Zimt
frischer Ingwer
geriebe Zitronenschale
gerieben Haselnüsse oder andere Nüsse
Kokosflocken
geriebene Äpfel
*der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt
**gleich mit dem Getreide in der Mühle mitmahlen
Zubereitung:
Die Butter mit dem Vollrohrzucker verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und mit der Butter-/Zuckermasse vermengen (b. Bed. etwas Wasser zugeben). Die Auswahl der weiteren Zutaten zugeben und zu einem tendentiell weichen Teig kneten. Etwas durchziehen lassen oder gleich die Masse auf ein gefettetes Backblech geben und gleichmäßig glatt streichen.Im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten bei 170 ° C backen.
Geschmack pur gibt es nur von Mutter Natur. Darum verwende ich ausschließlich Zutaten aus ökologischem Landbau.
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Montag, 04. Juni 2012
Weißkraut einmal anders ! Die Meisten werden Weißkraut in Form von Sauerkraut kennen oder als rohe gehobelte Beilage in gemischten Salaten. Dazu werden oft noch Speckwürfel darunter gemischt. Doch aus Weißkraut kann man viel mehr machen. Etwa als Gemüsezubereitung oder wie in folgendem Beispiel als gekochten Salat.
Sommerlicher Weißkrautsalat
("für jede Jahreszeit)"
Marinade:
E Olivenöl, E Agavendicksaft, E Tahin (Sesammus), M Senf, W Salz, H Zitronensaft, F Paprikapulver mild, E Feigen, E Rosinen
E Kürbiskerne, E Sonnenblumenkerne
Rucola oder Kresse
Vorbereitung:
Das Weißkraut in mundgerechte Stücke schneiden und in Wasser gar kochen (kann am Vorabend gemacht werden, ich bevorzuge es, wenn es lange durchgezogen hat!). Die Kürbis- und Sonnenblumenkerne vorsichtig in einer Pfanne rösten. Die Feigen in kleine Stücke schneiden.
Zubereitung:
1. Gleich in der Salatschüssel (spart Zeit und Geschirr) das Olivenöl (E), den Agavendicksaft (E), und das Tahin (E) gut verrühren, Senf (M) zufügen, eine Prise Salz (W), dann den Zitronensaft (findet statt Essig Verwendung), schließlich noch etwas Paprikapulver (F) einrühren und die Feigenstücke und Rosinen zufügen. Alles ein wenig durchziehen lassen.
2. Das Weißkraut (E) zur Marinade geben, gut durchmischen und nochmals durchziehen lassen.
3. Die gerösteten Kerne darüberstreuen und mit frischem Grün (z.B. Rucola, Kresse) servieren.
Legende: F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser, H=Holz
Geschmack pur gibt es nur von Mutter Natur. Darum verwende ich ausschließlich Zutaten aus ökologischem Landbau.
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Montag, 07. Mai 2012
Der Frühling läßt nicht nur die Blumenwiesen erstrahlen, auch das Gemüse wächst und gedeiht wieder auf heimischen Feldern und löst somit die Zeit der Winter-Lagergemüse ab. Der Kohlrabi ist dabei ein sehr vielseitig verwendbares Gemüse. Ob als Suppe, als gedünstetes Gemüse oder in folgendem Rezept roh verwendet, entfaltet er seinen typischer Geschmack auf vorzügliche Weise und erfreut unseren Gaumen.
Kohlrabi-Carpaccio
Zutaten:
Kohlrabi (E)
Marinade:
Olivenöl (E), Tahin (E), Feigenmarmelade (E), Galgant (M), Salz (W), Zitronensaft (H), Paprikapulver mild (F)
Rucola (F), Hanfsamen geschält (E)
Vorbereitung:
Kohlrabi waschen, schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Rucola waschen, trocknen und je nach Größe der Blätter ein wenig zerkleinern.
Zubereitung:
1. Die Kohlrabischeiben (E) auf einem Teller anrichten.
2. In ein Schälchen nacheinander das Olivenöl (E), Tahin (E), die Feigenmarmelade (E), Galgant (M), Salz (W), Zitronensaft (H) und Paprika (F) geben und gut verrühren.
3. Die Marinade über den Kohlrabischeiben verteilen, gut durchziehen lassen.
Vor dem Servieren mit Rucola (F) und Hanfsamen (E) bestreuen.
Variation:
Die Kohlrabischeiben in wenig Wasser dünsten (oder Dampfgarer verwenden) und dann erst anrichten. Gemüse wird bekömmlicher, wenn es nicht roh ist.
Legende: F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser, H=Holz
Geschmack pur gibt es nur von Mutter Natur, darum verwende ich ausschließlich Zutaten aus ökologischem Landbau.
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Montag, 09. April 2012
Hanf-Gemüsepflänzchen
(vegan, ohne Grünkern auch glutenfrei)
Zutaten:
F heißes Wasser, E Pastinaken, E Karotten, E Maisstärke, E Olivenöl, E geschälte Hanfsamen, M Galgant, W Salz, H Zitronensaft,
F Kurkuma, F frische Kräuter
Olivenöl zum Braten
Vorbereitung:
Die Pastinaken und Karotten schälen und in Stücke schneiden. Kräuter waschen und zerkleinern.
Zubereitung:
1. In einem Topf mit wenig heißem Wasser (F) die Pastinaken (E) und Karotten (E) gar kochen. Herd ausschalten, dann pürieren.
2. Die Maisstärke in kaltem Wasser anrühren (oder Schüttelbecher) und mit dem Gemüse vermengen, das Olivenöl (E) und die Hanfsamen (E) einrühren, mit Galgant (M), Salz (W), Zitronensaft (H) und Kurkuma (F) würzen und die Kräuter (F) beifügen. Alles nochmals kurz aufkochen. Danach durchziehen lassen. Wenn Grünkern (Holzelement) mit verwendet wird am besten mehrere Stunden.
3. Kleine Pflänzchen formen (sollte die Masse zu weich sein, einfach mit einem Löffel portionieren). Das Olivenöll in einer Pfanne erhitzen und die Pflänzchen beidseits rausbraten.
Legende: F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser, H=Holz
Geschmack pur gibt es nur von Mutter Natur. Darum verwende ich ausschließlich Zutaten aus ökologischem Landbau.
Variante:
Grünkern grob mahlen (Getreidemühle Stufe 4-5) und separat in einem Topf geben, mit doppelter Menge heißem Wasser auffüllen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Im Holzelement dem Gemüsebrei zufügen.
Guten Appetit!
Anmerkung:
Ich bin nach wie vor Verfechter der "mit ohne" Mengenangaben bei Rezepten, deshalb ist es für Ungeübte wahrscheinlich eine Herausforderung sich an solche Rezepte wie oben heranzuwagen. Ich ermuntere Sie deswegen, es trotzdem zu tun. Was kann schon passieren? Ich garantiere Ihnen, dass Sie mit der Zeit und Übung voll und ganz lernen, Ihrem Gefühl zu vertrauen. Dann bekommen Sie mit jeder Mahlzeit genau das, was Sie brauchen. Mit vorbestimmten Mengenangaben funktioniert das nicht.
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Montag, 06. Februar 2012
Eigentlich bin ich gar kein Bratapfel-Fan, aber bei diesem Rezept kann selbst ich nicht nein sagen. Im Gegenteil, ich finde die schmecken einfach Klasse! Dass das Rezept kinderleicht und schnell zubereitet ist, macht es zudem zu einem meiner Lieblings-Nachspeisenrezepte.
Bratäpfel mit Füllung
Zutaten:
eher saure Äpfel (z.B. Boskop)
Füllung:
Walnüsse, gemahlen
Zimt
Ahornsirup
Erdmandeln
Vorbereitung:
Äpfel waschen und das Kernhaus von der Stilseite rund ausschneiden (ca. 1-2 cm Ø). Das „Auge“ bleibt dabei erhalten! Backofen vorheizen.
Zubereitung:
1. Füllung:
Die Zutaten miteinander verrühren und damit die Äpfel befüllen.
2. Die „präparierten“ Äpfel in eine Auflaufform oder auf ein Backblech stellen.
Je nach Größe der Äpfel ca. 15 – 25 Minuten bei 175 ° C backen. Der Bratapfelduft breitet sich angenehm aus, wenn sie fertig sind.
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