Rundum Gesund


Franz Xaver Bodmaier
Ernährungsberater




Archiv für die Kategorie ‘Rezept der Woche’

Rote Beete mit Kokosflocken

Montag, 22. November 2010

Rote Beete von einer anderen Seite kennen und lieben lernen!
Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art stellt das folgende Rezept dar, das aus dem Ayurvedischen stammt. Mich hat es von Anfang an begeistert, weil es neben dem tollen Geschmack auch noch einfach und schnell zum Zubereiten ist.

Zutaten:
E  Kokosöl oder Ghee
M  Senfsamen
M  Zwiebel
M  Grüne Chillies
M  Curryblätter (falls vorhanden)
W  Salz
H   Zitronensaft
F   Rote Beete
E   Kokosflocken
M  Cumin (Kreuzkümmel

Vorbereitung:
Rote Beete waschen, schälen und in feine Streifen raspeln, Zwiebel schälen und fein schneiden. Grüne Chillies waschen entkernen und zerkleinern.

Zubereitung:
1. In einer Pfanne das Kokosöl (E) oder Ghee (E) erwärmen und darin die Senfsamen (M erhitzen, bis diese zu springen anfangen. Die Zwiebel (M), Grüne Chillies (M) und Curryblätter (M) zugeben, dann Salz (W) und etwas Zitronensaft (H). Nun die Rote Beete (F) dazugeben und einige Zeit schmoren.
2. Die Kokosflocken (E) und Cumin (M) einrühren, evtl. nochmals mit Salz (W) abschmecken.

 

Variationen:
Schmeckt auch mit Karotten anstatt Rote Beete hervorragend.

Wer es lieber nicht scharf möchte, lässt einfach die Chillies weg.

Legende: F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser, H=Holz

 

Hanfplätzchen

Montag, 04. Oktober 2010

Kennen Sie Hanf?
Die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten der Hanfpflanze sind so enorm, dass es hier den Rahmen sprengen würde, darüber zu berichten. Beschränken wir uns deshalb auf den essbaren Teil der Pflanze, nämlich dem Samen. Selbst im Teilbereich Lebensmittel ist die Vielseitigkeit beeindruckend.

Verkauft wird Hanföl, Hanfsamen ganz, Knabberhanf, geschälter Hanf. Ob zum Backen, als Brotaufstrich, für Suppen, Salatsoßen, Teigvariationen, Nudeln, Süssspeisen oder einfach nur so zum Knabbern, Hanf kann überall Verwendung finden und zudem sind seine Inhaltstoffe enorm wertvoll. So enthält Hanf als einziges Lebensmittel überhaupt, alle 8 essentiellen Aminosäuren, er ist zudem eine Eiweißquelle ersten Ranges. Weiter findet man im Hanf wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Hanf ist Gluten frei, was heutzutage für eine große Personengruppe ebenfalls von Bedeutung ist.Mehr Infos zu. Hanf unter www.naturoase.com

Doch nun zum Kulinarischen, damit Sie endlich loslegen können. Das Rezept ist einfach und superschnell zum Zubereiten. Falls Sie kein Gluten essen können, dann nehmen Sie anstelle von Dinkel entsprechend mehr Buchweizenmehl.
Ich hab auch eine vegane Variante zur Auswahl. Klassisch würde man die Butter durch Margarine ersetzen, da ich aber keine Margarine verwende, nehme ich Sonnenblumenöl. Für einen Mürbteig ungewöhnlich, aber es geht auch. Allerdings werden die Plätzchen ganz anders als mit Butter, nämlich richtig knusprig. Ein Nachteil vom Öl ist, dass selbst die fertigen Plätzchen immer noch ölig sind und dementsprechend beim Genuss die Finger auch.

Bei Verwendung von Sonnenblumenöl ersetze ich den Agavendicksaft durch Vollrohrzucker, damit der Teig nicht zu flüssig wird.

Zutaten:
150 g   Butter
150 g   Hanfsamen geschält
100 g   Dinkelvollkornmehl
  50 g   Dinkeldunst
100 g   Buchweizenmehl

½ TL    Anis
200 g   Agavendicksaft
1 EL     Tahin
3 MSP  Vanille

60 g    dunkle Kuvertüre


Vorbereitung:
Den Hanfsamen mahlen (Haushaltsmaschine o.ä.), ca. 120 g Dinkel zusammen mit dem Anis in der Getreidemühle mahlen und die Kleie absieben, so dass 100 g feines Mehl übrig bleibt (die Kleie kann anderweitig verarbeitet werden). Backofen vorheizen.


Zubereitung:
1. Die Butter mit dem Agavendicksaft schaumig rühren. Das gesamte Mehl, das Tahin und die Vanille zugeben und zu einem Teig verrühren und im Kühlschrank für eine halbe Stunde kalt stellen.
2. Den Teig auf ein gefettetes Blech gleichmäßig dick verstreichen. 15 bis 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 150
° C backen.
3. In der Zwischenzeit die Kuvertüre laut Anleitung vorbereiten.
4. Den gebackenen Teig in noch warmen Zustand in ca. 3×3 cm große Stücke schneiden. Die Kuvertüre darauf verstreichen und erst nach dem Abkühlen vom Blech nehmen.

Gefüllte Zucchini

Montag, 23. August 2010

 

Zutaten:
E  4 mittlere Zucchini
E  Tahin (Sesammus)
M  Muskat
M  Chili oder Frühlingszwiebel
W  Salz
H  Zitronensaft
F  frische Kräuter
F  Kurkuma
E  Olivenöl

Vorbereitung:
Zucchini der Länge nach durchschneiden und das weiche Innere ausschaben und in eine Schüssel geben. Frische Kräuter waschen, trocknen und zerkleinern. Falls Frühlingszwiebel verwendet werden, diese putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.

Zubereitung:
1. Das Innere der Zucchini (E) pürieren. Tahin (E) unterrühren. Mit Muskat (M) und Salz (W) würzen. Zitronensaft (H), den größeren Teil der Kräuter (F), Kurkuma (F) und etwas Olivenöl (E) untermengen.
2. Die Masse in die halbierten Zucchini füllen und auf ein gefettetes Backblech legen.
3. In den vorgeheizten Backofen (225 Grad) geben, bis die Zucchini durch sind (je nach Größe ca. 30 - 45 Minuten). Mit den restlichen Kräutern bestreut servieren.

Legende: F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser, H=Holz


“Grüne Suppe”

Montag, 02. August 2010

Zur Zeit gibt es Mangold in Hülle und Fülle und weil dieses Gemüse so vielseitig verwendbar ist, nun ein Suppenrezept dazu.

Zutaten:

E Butter
E Kastanienmehl (= Maronenmehl)
M Galgant
W kaltes Wasser
H Zitronensaft
F heißes Wasser
E Mangoldblätter
E Ghee
M Schnittlauch
W Salz
H Petersilie
F frische Kräuter

Vorbereitung:

Mangold waschen, Stiele und Blätter trennen.
Petersilie und die anderen Kräuter waschen, trocknen und zerkleinern.

Zubereitung:

1. In einem Topf die Butter (E) schmelzen, das Kastanienmehl (E) zugeben und zu einer Mehlschwitze verrühren. Etwas Galgant (M) dazu und dann mit wenig kaltem Wasser (W) die Mehlschwitze verdünnen. Ein paar Tropfen Zitronensaft (H) zufügen und mit heißem Wasser (F) den Topf bis zur gewünschten Suppenmenge füllen. Die Mangoldblätter (E) dazugeben, gar kochen und dann pürieren (die Mangoldstiele können separat als Gemüse zubereitet werden).
2. Nach und nach unter jeweiligen Verrühren die restlichen Zutaten einrühren: Ghee (E), Schnittlauch (M), Salz (W), Petersilie (H) und die frischen Kräutern (F).

Variante: anstatt Mangoldblätter kann auch Spinat verwendet werden.

 

 

Kohlrabi-Carpaccio

Montag, 12. Juli 2010

 "Carpaccio" ist ursprünglich eine marinierte Vorspeise aus rohen, hauchdünn geschnittenen Rindfleisch. Im heutigen Sprachgebrauch findet der Name Carpaccio für diverse feine Scheibchen aus verschiedenen Quellen Verwendung (Wild, Gemüse, Obst). Das folgende Rezept mit Kohlrabi ist einfach zuzubereiten und schmeckt vorzüglich, eignet sich sich als Beilage, Vorspeise oder Teil eines Gemüsetellers.

 

Kohlrabi-Carpaccio

Zutaten:
E  Sesamöl
E  Kohlrabi
M  Kresse (etwa Kapuzinerkresse)
W  Salz
F  Kurkuma
F  Rucola

Vorbereitung:
Kohlrabi waschen, schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Rucola und Kapuzinerkresse (Blätter) waschen (Blüten nicht) und zerkleinern.

Zubereitung:
In einer Pfanne das Sesamöl (E) erhitzen und darin die Kohlrabischeiben (E) bei geringer Hitze braten. Einen kleinen Teil der Kresse (M) zugeben (nach jeder Zutat wenden), dann mit dem Salz (W), Zitronensaft (H) und Kurkuma (F) weitermachen. Zum Schluß Rucola (F) und einen Tropfen Öl (E) zugeben.
Mit der restlichen Kresse (M) bestreut servieren.

Legende: H=Holz, F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser

Geschmack pur gibt es nur von Mutter Natur, deshalb verwende ich ausschließlich Zutaten aus ökologischem Anbau.