Rundum Gesund


Franz Xaver Bodmaier
Ernährungsberater




Archiv für die Kategorie ‘Rezept der Woche’

Pastinaken, wieder entdeckte Köstlichkeit!

Montag, 12. September 2011

Vor Einführung der Kartoffel waren die Pastinaken bei uns weit verbreitet. Heute kennen sie viele nicht. Auch mir war dieses fein, süsslich schmeckende Wurzelgemüse bis vor einigen Jahren noch fremd. Inzwischen liebe ich ihren Geschmack und damit Sie auch etwas davon haben, ein ganz einfaches Rezept dazu.

Gebratene Pastinaken

Zutaten:
E  Ghee
E  Pastinaken
M  Kreuzkümmel, ganz, gemörsert
M  Kardamom, ganz, gemörsert
W  Salz
H  Zitronensaft
F  Kurkuma

Vorbereitung:
Die Kardamomkapsel öffnen und den Samen zusammen mit dem Kreuzkümmel mörsern. Die Pastinaken schälen und in Scheiben oder Stücke schneiden. 

Zurbereitung:
In einer Pfanne das Ghee (E) erwärmen und die Pastinaken (E) bei geringer Hitze braten bis sie durch sind. Den Kreuzkümmel (M) und Kardamom (M) zufügen, etwas mitbraten, danach Salz (W), etwas Zitronensaft (H) und Kurkuma (F) einrühren. Falls gewünscht, kann nochmals etwas Ghee (E) dazugegeben werden.

Legende: H=Holz, F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser

 

 



“Nussecken” ohne Nüsse

Montag, 15. August 2011

 Das Rezept "Nussecken ohne Nüsse" ist aus dem Wunsch entstanden, auch für Nussallergiker eine Köstlichkeit anzubieten, die sonst einfach nicht zu genießen ist.

Zutaten:
Boden:
150 ml Agavendicksaft
100 g Butter
150 g Dinkelvollkornmehl
100 g Dinkeldunst
2 EL Hanfsamen, ganz
½ TL Anis
3 EL Buchweizen

Belag:
100 g Maronenpüree
150 g Hanfsamen, geschält
100 ml Agavendicksaft
100 g Erdmandeln (sind keine Nüsse!)
50 ml Hafersahne
2 EL Buchweizenmehl

Kuvertüre:
entweder fertige Kuvertüre kaufen und nach Anleitung zubereiten
oder:
½ Tafel Vollmilch- oder dunkle Schokolade
1 TL Kakao
1 EL Kokosöl

Vorbereitung:
Den Dinkel zusammen mit dem Hanfsamen und dem Anis auf kleinster Stufe in der Getreidemühle mahlen und danach die Kleie absieben (die kann für andere Zwecke verwendet werden). Den Buchweizen ebenfalls auf kleinster Stufe mahlen (in drei fünftel und zwei fünftel aufteilen).

Zubereitung:
1. Zuerst die (weiche) Butter mit dem Agavendicksaft schaumig rühren. Die restlichen Zutaten für den Boden zufügen und zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Anschließend mindestens eine halbe Stunde kühl stellen.

2. Die Belagzutaten in eine Schüssel geben und miteinander gut vermengen.

3. Den Teig auf einem Backblech dünn ausrollen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad 10 Minuten vorbacken. Etwas auskühlen lassen, darauf den Belag gleichmäßig verstreichen.

4. Nochmals 10 bis 15 Minuten backen. Noch in warmen Zustand in kleine Dreiecke schneiden.

5. Die Kuvertüre vorbereiten, heißt die Zutaten in ein Schälchen geben und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Die Enden der abgekühlten "Nussecken" bestreichen.

Variante für Veganer:
Margarine statt Butter und milchfreie Schokocreme (z.B. von Rapunzel) statt Vollmilchschokolade verwenden:

Geschmack pur gibt es nur von Mutter Natur. Darum verwende ich ausschließlich Zutaten aus ökologischem Landbau.


Quinoa Sommersalat

Montag, 18. Juli 2011

Zutaten:

50 g Rotes Quinoa
200 g Weißes Quinoa
kochendes Wasser (Verhältnis 1:2)

E  Olivenöl
E  Champignon
E  Zucchini
E  Roter Paprika

E  Olivenöl
E  Mais (aus dem Glas)
M  Schnittlauch
W  Oliven
H  Zitronensaft
H  Essiggurken
F  Paprika, mild
F  Kurkuma
F  frische Kräuter
    (z.B. Pimpinelle, Rucola, Bergminze, o.a.)

F  Ziegengouda

M  Pfeffer

W  Salz

Vorbereitung:

Champignons säubern, je nach Größe halbieren, vierteln oder auch in Scheiben schneiden, Zucchini und Paprika waschen, in kleine Stücke schneiden, Kräuter waschen, trocknen und fein hacken, Essiggurken in Scheiben schneiden, Käse in kleine Stücke schneiden.

Zubereitung:

1. In kochendes Wasser (F) zuerst das rote Quinoa einrühren (hat eine längere Kochzeit), gut 5 Minuten köcheln lassen und dann das weiße Quinoa dazugeben. In weiteren ca. 15 Minuten gar kochen, dann abdecken und auskühlen lassen.

2. Eine Pfanne erwärmen (F), Olivenöl (E) erhitzen und darin die Champignons (E), Paprika (E) und Zucchini (E) braten, ebenfalls abkühlen lassen.

3. In eine große Schüssel Olivenöl (E) geben. Den Mais (E) zugeben, anschließend die anderen Zutaten. Schnittlauch (M), Oliven (W), Zitronensaft (H), Essiggurken (H), Paprikapulver (F), Kurkuma (F), Kräuter (F), Ziegengouda (F), das Quinoa (F) und das Gemüse (E).
Mit Pfeffer (M) und Salz (W) abschmecken.

Legende: F=Feuer, E=Erde, M=Metall, W=Wasser, H=Holz

 

Sahne - Traum

Montag, 18. April 2011

In der Fünf Elemente Küche ist alles erlaubt, das finde ich Klasse.
So richtig schlemmen war gestern angesagt, mit selbst gebackenen Kuchen und Sahne. Und diese Sahne-Kreation möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, weil sie einfach super lecker schmeckt.

Ich habe zur Sahne (etwa 150 ml), einen Esslöffel Carob und einen gehäuften Esslöffel Mascobado Vollrohrzucker gegeben und alles zusammen dann mit dem Rührgerät steif geschlagen.
Super einfach - genialer Genuss!

 

 

Schnelle Küche: Zwiebelsuppe

Montag, 28. Februar 2011

Sie sieht nicht nur lecker aus, sie schmeckt auch vorzüglich!

Zutaten:

E  Butter
M  Zwiebeln
M  Galgant
W  kaltes Wasser
W  Salz
H  Petersilie, frisch oder getrocknet
F  Kurkuma
F  Paprika, mild

Toastbrot
M  Schnittlauch

 

Vorbereitung:

Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Falls frische Petersilie verwendet wird, diese waschen, trocknen und von den Stielen zupfen. Toastbrot toasten oder in einer Pfanne rösten und in kleine Stücke brechen.

Zubereitung:

1. In einem Topf die Butter (E) erwärmen und darin die Zwiebeln (M) anbraten. Mit Galgant (M) würzen, dann das kalte Wasser (W) oder die Gemüsebrühe* (W) zugießen und aufkochen. Mit Salz (W) abschmecken, Petersilie (H), Kurkuma (F) und Paprika (F) einrühren.

2. Die Suppe schöpfen, die Toastwürfel einstreuen und mit reichlich Schnittlauch servieren.

*Tipp: Gemüsebrühe selbst gemacht!
Frische Gemüseabfälle in einem Topf mit Wasser geben und auskochen. Diese entweder gleich verwenden, oder durch ein Sieb in saubere, samt Deckel im Backofen vorgeheitze Gläser füllen. Nach dem Verschließen auf den Kopf stellen, bis sie ausgekühlt sind. Gekühlt aufbewahrt, hält sich die Gemüsebrühe mehrere Tage oder sogar Wochen.